
Chlorreiniger und Essig nie mischen
Zusammen bilden sie Chlorgas. Was Kinder im Spiel sehen, warum es gefährlich ist und was zu tun ist, wenn es zu Hause passiert.
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Quelle: Sicherheit bei Küchenexperimenten: Gefahr nur am Bildschirm
Die Mal-App, in der das Papier echt ist. Keine Werbung, keine Konten, keine Daten.
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Sicherheit
Manches in Extrem Malen (Extreme Drawing) ist im echten Leben gefährlich: Feuer, Chlorreiniger mit Essig, eine Lupe in der Sonne, Wasser auf brennendem Öl. Im Spiel können Kinder zusehen, was passiert, und erfahren, was man stattdessen tut, während das Echte tabu bleibt.

Kinder fragen „Was passiert, wenn …?“ gerade bei den Dingen, die sie nie tun sollen. Ein einfaches „Nein“ beantwortet die Regel, aber nicht die Frage. In Extrem Malen verhält sich das Papier wie echtes Papier, deshalb lässt sich die ehrliche Antwort zeigen: Wo Bleichmittel auf Essig trifft, quillt Chlorgas auf und vernebelt den Bildschirm, und Wasser auf brennendem Öl schleudert es als Feuerball hoch.
Jeder dieser Momente kommt mit einem kurzen, ruhigen Hinweis, der sagt, was passiert ist und was man stattdessen tut. Beim Chlorgas heißt es im Spiel: „Mach das Fenster auf oder geh raus an die frische Luft.“ Beim Fettbrand: „Wenn eine Pfanne brennt, ruf einen Erwachsenen: Der legt einen Deckel drauf und macht den Herd aus. Niemals Wasser nehmen.“ Das Spiel fordert ein Kind nie auf, etwas in echt auszuprobieren.
Die Regel, die überall auf dieser Website gilt: Das Verbotene bleibt auf dem Bildschirm. Jede Experimentseite mit einem Abschnitt „In echt ausprobieren“ sagt, wann ein Erwachsener nötig ist. Vier Dinge bekommen nie eine echte Anleitung: Feuer, Chlorreiniger mit Säuren, eine Lupe in der Sonne und ein Fettbrand.

Zusammen bilden sie Chlorgas. Was Kinder im Spiel sehen, warum es gefährlich ist und was zu tun ist, wenn es zu Hause passiert.

Warum Wasser auf brennendem Öl zu einer Stichflamme wird, was ein Erwachsener stattdessen tut (Herd aus, Deckel drauf) und was ein Kind tun sollte.

Im Spiel brennt Feuer Löcher in trockenes Papier, und nasses Papier fängt nicht an; eine Lupe in der Sonne bündelt einen Punkt, der qualmt und dann Feuer fängt. Streichhölzer und Brenngläser sind nur etwas für Erwachsene. Kurze Antworten unter „Was passiert, wenn …“.
Was oben in der Liste steht, bleibt im Spiel. Keine echten Experimente mit Feuer, Chlor, Brennglas oder heißem Öl.
Experimente gibt es nur mit einem Erwachsenen. Jeder Abschnitt „In echt ausprobieren“ sagt, was der Erwachsene übernimmt.
Schutzbrille oder Sonnenbrille bei allem, was spritzen kann, wie Essig oder Schaum.
Putzmittel sind nur für Erwachsene, stehen hoch oben oder verschlossen in ihren eigenen Flaschen und werden nie gemischt.
Heißes ist Sache der Erwachsenen: der Backofen, der Herd, heißes Öl und Dampf.
Die Nummern kennen. Im Notfall: 112 (in Deutschland, Österreich, der Schweiz und überall in der EU). Bei Vergiftungsverdacht berät in Deutschland der Giftnotruf eures Bundeslandes, zum Beispiel der Giftnotruf Berlin: 030 19240. In Österreich die Vergiftungsinformationszentrale: 01 406 43 43. In der Schweiz Tox Info Suisse: 145. Speichert die Nummer eures Giftnotrufs am besten gleich im Handy.
Weil Kinder ohnehin neugierig darauf sind. Auf dem Bildschirm sehen sie, was wirklich passiert, und hören die richtige Reaktion, ohne dass jemand in Gefahr ist.
Das Spiel zeigt die Folge, kein Rezept, und seine Hinweise sagen, was man stattdessen tut, etwa „ruf einen Erwachsenen“ oder „geh raus an die frische Luft“. Es lohnt sich trotzdem, darüber zu reden: Die Regel ist, dass diese Dinge auf dem Bildschirm bleiben.
Die auf unseren Experimentseiten mit einem Abschnitt „In echt ausprobieren“, zusammen mit einem Erwachsenen. Sie nutzen Zutaten aus der Küche wie Natron, Essig, Öl, Mehl und Samen.
Im Notfall immer 112. Zur Beratung in Deutschland den Giftnotruf eures Bundeslandes (zum Beispiel Giftnotruf Berlin 030 19240), in Österreich die Vergiftungsinformationszentrale 01 406 43 43, in der Schweiz Tox Info Suisse 145.